Kulturraum Erzgebirge/Mittelsachsen - ein Wirtschaftsfaktor?

Schwarzenberg, 4. Dezember 2013
Lilly Vicedom

Am 16. November 2013 lud die FU Erzgebirge zu einem Kulturdialog ins "Petit Bonheur" nach Schwarzenberg ein. Die Altstadt Schwarzenbergs präsentierte sich an diesem zauberhaften Herbstnachmittag als wirkliche "Perle des Erzgebirges".

Mit einer Frage eröffnet die FU-Kreisvorsitzende Lilly Vicedom diesen Nachmittag. Was liebe ich persönlich am Erzgebirge, an meinem Heimatort Schwarzenberg?

Es ist die Kulturlandschaft, zu der viele Museen, Theater und Orchester gehören, aber vor allem eine lebendige und freie Kunst- und Kulturszene. Kultur - nur lebendig muss sie bleiben - entfaltet vielfältige Wirkungen. Deshalb muss gerade zugunsten des ländlichen Raums Kultur erhalten werden! Kultur und Wirtschaft - was verbindet sie? In den letzten beiden Jahrzehnten sind Kultur und Wirtschaft vermehrt miteinander in Kontakt gekommen. Es sind die traditionellen Zugänge von Wirtschaftsunternehmen zur Kultur. Kultur dient

  • zur repräsentativen Ausgestaltung
  • als Wirtschaftsfaktor
  • als Imageträger
  • als Event
  • als Teil der regionalen Standortförderung

Abschließend forderte sie alle Anwesenden auf: Lassen Sie uns hier und heute ins Gespräch kommen!

Im Anschluss stellte der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Prof. Dr. Günther Schneider, das Sächsische Kulturraumgesetz vor. Er betonte, dass es sich hier um ein deutschlandweit herausragendes und einmaliges Werk handelt. Mit Hilfe dieses Gesetzes wird es dem Erzgebirgskreis und unseren Städten und Gemeinden ermöglicht, im Erzgebirge Kultur vor Ort dauerhaft anzubieten. Konkret wird das Kulturhaus in Aue gefördert, das in diesem Jahr 350.000 Euro zur Finanzierung von Brandschutzinvestitionen erhält.

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Veranstaltung der Frauen Union Dresden

Demenz „Würdevoll Leben mit dem Vergessen“
Die Frauen Union Dresden hatte im vergangenen Monat zu einer ihrer Veranstaltungen eingeladen. Leider fanden sich nur wenig Interessierte Teilnehmer zu diesem höchst aktuellen Thema in der Sozialstation des DRK ein.
Herr Mathias Förster, Leiter der Sozialstation des Deutschen Roten Kreuz stellte zunächst die Tätigkeit der Sozialstation vor. Täglich fahren die Mitarbeiter unter nicht immer einfachen Arbeitsbedingungen zu Betroffenen die ihre Hilfe benötigen. Menschen die auf Grund ihrer Krankheit nicht mehr am normalen Leben teilnehmen können und ihrer Hilfe bedürfen. Menschen die von ihren Angehörigen liebevoll umsorgt werden. Menschen die oftmals mitten im Leben standen, haben sich plötzlich verändert. Diese Veränderung macht den Angehörigen Angst und sie können gerade zu Beginn der Krankheit nicht damit umgehen. Haben Sorge was ihr Umfeld dazu sagt, wenn sich der Partner oder die Partnerin verändert hat. Eine Demenz-Erkrankung ist eine große Belastung für Betroffene und Angehörige, weil sie oftmals nicht wissen ob es sich um die normale Alzheimer oder um eine Alzheimer–Demenz handelt. An letzterem sind 55% der unter Demenz leidenden Menschen erkrankt. Viele scheuen sich davor, gerade wenn sie die ersten Symptome des Vergessens bei ihren Lieben bemerken, einen Arzt oder eine Beratungsstelle aufzusuchen. Aber gerade dieser erste Schritt ist sehr wichtig, denn nur wer mehr über diese Krankheit weiß, kann damit besser umgehen. Im Anfangsstadium bemerkt auch der Erkrankte, dass mit ihm eine Veränderung vorgeht. Gerade deshalb ist es wichtig, dass man den Umgang mit der Demenz zu verstehen lernt, denn Demenzkranke leben in ihrer eigenen Welt. Herr Förster stellte sich im Anschluss des Vortrages den vielen Fragen der Anwesenden. Eine rege Diskussion zeigte, dass wir an diesem Abend eine allseits interessierende Thematik trafen.
Über eines waren sich die Teilnehmer am Schluss einig, ein besonderes Lob und große Anerkennung gehört den Pflegern, die täglich die Aufgabe übernehmen und in die Familien fahren. Die trotz der wenigen Zeit die sie dafür zur Verfügung haben, immer wieder bereit sind den Betroffenen ein würdiges Leben zu geben.
Alle Teilnehmer bedankten sich zum Schluss bei Herrn Förster für diesen sehr informativen und aufschlussreichen Abend.

Angelika Liu
Kreisvorsitzende FU Dresden
 
5 Jahre Gleichstellungsarbeit - die FU Erzgebirge war dabei!

Annaberg-Buchholz, 13. Oktober 2013

Fünf Jahre Erzgebirgskreis waren Anlass genug, um fünf Jahre Gleichstellungsarbeit im Erzgebirgskreis zu reflektieren.

Dabei war es der Gleichstellungsbeauftragten der Kreisverwaltung, Frau Gabriele Noack, vor allem wichtig, einen Überblick zu geben, wo konkrete Ansprechpartnerinnen vor Ort sind und welche Netzwerkpartnerinnen es bei der Gleichstellung von Frau und Mann in der Region gibt. So vielschichtig wie das Leben ist, so breit gefächert sind die Angebote von Freien Trägern, Vereinen, Institutionen, Bildungsträgern und Selbsthilfegruppen. Sie alle leisten mit ihrer Arbeit auf ihrem Gebiet einen wesentlichen Beitrag zur Akzeptanz und zum Verständnis, dass in unserer heutigen Gesellschaft die Gleichberechtigung von Frau und Mann nicht nur auf dem Papier besteht, sondern auch nach und nach im täglichen Miteinander zur Realität wird.

Die Frauen Union Erzgebirge beteiligte sich zum Einen an der Ausstellung, die im Foyer des Annaberger Rathauses vom 9. Oktober 2013 bis zum 8. November 2013 zu sehen ist und zum Anderen mit einem Infostand am 10. Oktober 2013 im Haus des Gastes "Erzhammer" in Annaberg-Buchholz.

Foto: Lilly Vicedom

Für die Ausstellung wurde eigens ein Plakat entworfen mit dem Titel "Chefin? - Na klar!". Zudem wurden darauf die wichtigsten Inhalte der FU genannt, nämlich:

  • kreativ und kraftvoll
  • für Gleichberechtigung
  • für Familie
  • für Zusammenhalt
  • für Lebensschutz

Das Motiv, eine Frau, die "den Fels des Erzgebirges" bezwingt, unterstreicht die Leidenschaft, für die wir bereit sind, uns einzusetzen. Lilly Vicedom, die das Plakat entwarf, freute sich sehr, dass das Motiv bei der Ausstellungseröffnung für Furore sorgte.

Der Infostand wurde aufgebaut und betreut von Frau Carmen Krüger, Frau Eva Werner, Frau Monika Richter und Frau Lilly Vicedom. Bereits der Aufbau des Standes machte viel Spass. Infomaterial, FU-Bleistifte, Lesezeichen, Handycleaner, Aufkleber, 100 "FU-Muffins" und 30 "FU-Rosen" fanden regen Zuspruch und vor allem "viele junge Menschen" konnten wir am Stand begrüßen. Der Aufkleber "Chefin" war der Renner bei "Jungs" und "Mädels". Und die Muffins für "Leckermäulchen" genau das Richtige. Bleistifte und Rosen mussten zugeteilt werden, um Streitigkeiten zu verhindern. Es war ein gelungener Tag - für die FU Erzgebirge.

Doch auch die vielen Kontakte, die wir an diesem Tag mit anderen Organisationen knüpfen konnten, sind für unsere weitere Arbeit enorm wertvoll. Vielen Dank nochmals an meine drei Mitstreiterinnen. "Ohne Eure Hilfe hätte ich den Tag nicht so erfolgreich gestalten können", betonte Lilly Vicedom abschließend.

Lilly Vicedom
Vorsitzende FU Erzgebirge

 
Rentenlücke schliessen!

RENTENLÜCKEN SCHLIESSEN - KINDERERZIEHUNGSZEITEN STÄRKER ANERKENNEN!

 

FU-Landesvorsitzende Ingrid Petzold und der Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz Referenten zu dem Thema:

RENTENLÜCKEN SCHLIESSEN - KINDERERZIEHUNGSZEITEN STÄRKER ANERKENNEN

Zu diesem komplexen Thema hatte am Freitag dem 30.08.2013 der FU-Regionalverband Mittweida und Umland seine Mitglieder und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in das "Sportlerheim" Hartmannsdorf eingeladen. Sachsens Landesvorsitzende der Frauenunion Ingrid Petzold erläuterte den Anwesenden sehr anschaulich, wie wichtig und letztlich erfolgreich die Bemühungen der sächsischen und bundesweiten Frauenunionsaktionen in Sachen Mütterrente gewesen sind. Der Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz erläuterte das komplizierte Rentensystem ausführlich und verständlich.
Im Anschluss der beiden kompetenten Referate fand eine rege Diskussion zu diesen und anderen Themen statt, an welcher sich auch die Landtagsabgeordnete Iris Firmenich, der CDU Kreisvorsitzende von Mittelsachsen Herr Christian Rüdiger und der CDU Kreisgeschäftsführer von Mittelsachsen Herr Hans-Joachim Walter rege beteiligten.
Die Vorsitzende des FU-Regionalverbandes Mittweida und Umland und Kreisvorsitzende der FU Mittelsachsen Frau Sonja Hermsdorf bedankte sich bei allen Besuchern und Mitwirkenden dieser gelungenen Veranstaltung im Namen ihres Vorstandes."Wir dürfen nicht aufhören, im Gespräch zu bleiben. Nur so machen Themenabende wie diese einen Sinn. Aufklärung, sachliche Kritik und Anregung für unsere politische Arbeit, dafür sind wir offen und dankbar".
Impulse kamen auch an diesem Abend. So wurde angeregt u.a. eine Veranstaltung zum Thema Pflege zu organisieren.

Am Ende des Abends wünschten alle Marco Wanderwitz einen guten Wahlausgang!

 
Dresdner Frauenunion besuchte Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen e.V.

Bäckerhandwerk in Theorie und Praxis

 

Am 22. Juni 2013 besuchte der Vorstand der Dresdner Frauenunion mit interessierten Mitgliedern die Akademie Deutsches Bäckerhandwerk Sachsen e.V. in Dresden.

Nachdem die Geschäftsführerin des Landesinnungsverbandes Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen, Frau Manuela Lohse, die Mitglieder der Frauenunion herzlich begrüßt hatte, erhielten die Frauen bei ihrem mehrstündigen Aufenthalt in der Akademie in Theorie und Praxis einen hoch interessanten Einblick in das Deutsche Bäckerhandwerk.

So vermittelte der Fachlehrer, Bäckermeister Thomas Mittmann, umfangreiche Informationen über die anspruchsvolle Arbeit der Bäckerfachschule sowie über Voraussetzungen, Ablauf und Inhalte der Ausbildung im Backhandwerk, einschließlich der Qualifizierung vom Gesellen zum Meister. Seinen Fachvortrag rundete er dabei mit vielfältigen Backtipps und Rezepten ab. Ihre neu gewonnenen Kenntnisse konnten die Frauen anschließend unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Mittmann in der Backstube anwenden und Hefezöpfe in allen nur denkbaren Varianten backen.

Bei dem nachfolgenden Rundgang durch die Bildungseinrichtung erläuterte Frau Lohse ihre Historie und ging besonders auf die Ausstattung der sächsischen Akademie nach modernen berufspädagogischen Aspekten mit ausgerüsteten Backstuben, Verkaufskabinett und Lehrräumen für den theoretischen Unterricht ein. Dabei wurde deutlich, dass mit dem hohen Niveau dieser Einrichtung auch die Basis für die hohe Qualität des Bäckerhandwerkes in Sachsen gesetzt wird.

Die Frauen waren abschließend einhelliger Meinung, dass der Besuch der Akademie äußerst erkenntnisreich war und dankten Herrn Mittmann und Frau Lohse für den interessanten Aufenthalt.

Bericht: Birgitt König

 
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Termine Landesverband Sachsen

Die nächste FU-Landesvorstandssitzung findet

am 17. Januar 2019 in der CDU Landesgeschäftstelle in Dresden statt.


 

 

  

Fit für Politik der Frauen Union

Wir wollen angehende ehrenamtliche und hauptamtliche Politikerinnen fördern.

Unsere Ansprechpartnerin ist Lilly Vicedom, FU Vorsitzende KV Erzgebirge

Inhalte, Termine und Veranstaltungen unter
http://fu-erzgebirge.de/fit-fuer-politik/

 

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