CDU-Frauenkreis unterstützt Erlabrunner Hospiz

Organisierte Hilfe zum 19. Altstadt- und Edelweißfest in Schwarzenberg

(MT) Als Unterstützung für die aufopfernde und wertvolle Arbeit im "Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn" und in 'Vorbereitung' auf den "2. Hospiz-Spendenlauf" am Sonntag, dem 9. September 2012 wurde eine Spendensumme in Höhe von 500,- EUR vom CDU-Frauenkreis Schwarzenberg gesammelt.

Am 30.08.2012 überreichten Frau Lilly Vicedom, Vorsitzende der Frauen Union Kreisverband Erzgebirge, und Frau Monika Richter, Beisitzerin, diese Spende. Dankend nahmen Frau S. Kaufmann, Pflegedienstleitung des stationären Hospizes, und Frau Dr. M. Trillitzsch, Ass. der Geschäftsführung der Kliniken Erlabrunn gGmbH, diese finanzielle Unterstützung entgegen.

Seit einigen Jahren organisiert der CDU-Frauenkreis Schwarzenberg jeweils zum Altstadt- und Edelweißfest in Schwarzenberg einen Kuchenbasar mit fränkischen Köstlichkeiten (z.B. fränkische Schneebälle) und weiteren Spezialitäten, welcher auch in diesem Jahr wieder erfolgreich durchgeführt wurde. So bringen süße Köstlichkeiten Menschen zusammen und ermöglichen auch ein kleines Zeitfenster zu anregenden Gesprächen, schmunzelt Frau Lilly Vicedom.
Jedes Jahr wird entsprechend der gesehenen Notwendigkeit und des Bedarfes eine Entscheidung getroffen, welcher Einrichtung die gesammelte oder "erbackene" Spende zu Gute kommt. Schon am 17.04.2012 zu einem Besichtigungsbesuch von 12 Frauen der CDU im Hospiz war die Idee, die diesjährig erarbeitete Spende dem "Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn - Haus Menschenwürde" zukommen zu lassen. Ein weiterer Spendenbetrag wurde an eine Kindereinrichtung in Schwarzenberg übergeben.

Die Verantwortlichen des stationären Hospizes bedanken sich herzlichst für diese Unterstützung und freuen sich über jeden Besucher am 9. September zum "2. Spendenlauf" - auch von den Unterstützerinnen des CDU-Frauenkreises Schwarzenberg.

Schwarzenberg, 9. September 2012

 
Staatsministerin Kurth im Gespräch mit dem Landesvorstand

Bericht Ingrid Petzold

Dresden, 19.07.2012

Mädchen lernen anders – Jungen auch!

Staatsministerin Kurth kam gerade von der feierlichen Auszeichnungsveranstaltung der 102 sächsischen Schüler, die ihr Abitur mit der Traumnote 1,0 abgeschlossen haben. Ein sehr guter Einstieg in das Thema Bildung, zu dem die Frauen Union Sachsen die Ministerin eingeladen hatte.

Anliegen der FU war ein Austausch zu Möglichkeiten einer geschlechtssensiblen Bildung.

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Ärztliche Versorgung in der Fläche - ein Fazit

Kreisverband der Frauen Union Bautzen

Ein spannendes Thema zur Demografie mit dem Blickwinkel der ärztlichen Versorgung auf dem Lande und mit interessanten Gästen - genau so sind wir, die Frauen Union des Landkreises Bautzen, an die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung, die am 12. Juli 2012 in Bautzen in Kooperation mit der kpv Oberlausitz/Niederschlesien stattgefunden hat, herangegangen. Mit einer Podiumsdiskussion unter Einbeziehung der Zuhörer wurde ein sehr anregender Erfahrungsaustausch geführt.

Eröffnet wurde die Diskussion mit der Frage "Haben wir im Landkreis Bautzen einen Notstand, was die ärztliche Versorgung betrifft?" Noch kann diese Frage sicherlich mit einem NEIN beantwortet werden, aber aufgrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung wird der Bedarf an ärztlicher Versorgung weiter zunehmen und, das ist jetzt schon seit ein paar Jahren deutlich erkennbar, der Nachwuchs auf dem Land fehlt. Die Studienabgänger zieht es in die Städte oder ins Ausland. Katja Meixner, eine junge Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin aus Hoyerswerda, ging an dieser Stelle sogar noch ein Stück weiter und sagte, dass meistens nur dann ausgebildete Ärzte wieder in eine ländliche Region zurückkehren, wenn sie von dort kommen. Ein Aspekt, dem entgegenzuwirken, ist sicherlich, dass vom Gesetzgeber die Studienbeihilfe eingeführt wurde, die schon während des Studiums ausgezahlt wird. Als Gegenleistung haben die angehenden Ärzte für einen bestimmten Zeitraum (5 Jahre) eine vertragliche Verpflichtung im ländlichen Raum einzugehen.

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Zeitzeuginnen berichten über ihre Haft im Frauengefängnis Hoheneck

Kreisverband Erzgebirge

Bericht: Lilly Vicedom
29. Juni 2012

Die Frauen Union Erzgebirge lud die beiden ehemaligen Hoheneckerinnen, Frau Ellen Thiemann und Frau Inge Naumann, in den Bürgergarten nach Stollberg ein. Sichtlich bewegt von dem enormen Teilnehmerzuspruch (120 Gäste) begrüßte die FU-Vorsitzende Lilly Vicedom die Anwesenden. Sie forderte die Zeitzeuginnen auf, über persönliche Erlebnisse zu sprechen, aber auch darauf einzugehen, "wie man heute mit dieser Wunde umgeht und wie wir im vereinten Deutschland damit umgehen".

"Hoheneck ist Kälte", sagte Inge Naumann. Sie war hier von 1983 bis 1986 eingesperrt, und ihr Satz ist durchaus doppeldeutig zu verstehen. Denn Hoheneck im Erzgebirge war das berüchtigste Frauengefängnis der DDR, das einzige, in dem Frauen auch aus politischen Gründen inhaftiert waren. 1980 stellten sie und ihr Mann einen Ausreiseantrag; sie wollten legal in den Westen und ihr Leben nicht riskieren. Der Antrag wurde abgelehnt, aber Inge Naumann stellte umgehend einen neuen, immer wieder. In zweieinhalb Jahren beantragt sie 28 Mal die Übersiedlung, dann hat der Staat genug. Am 7. Februar 1983 wird sie an ihrem Arbeitsplatz von zwei Männern aufgefordert, "zur Klärung eines Sachverhalts" mitzukommen. Ihr Mann, wird sie später erfahren, wurde bereits vor der Arbeit verhaftet; er kommt nach Bautzen II, in das berüchtigte Polit-Zuchthaus; sie bringt man nach Hoheneck. Drei Jahre und zwei Monate lautete das Urteil "im Namen des Volkes", das zur Verhandlung nicht zugelassen war.

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Kreisverband Mittelsachsen wählte einen neuen Kreisvorstand

Unter Teilnahme der Landesvorsitzenden der Frauen Union Sachsen, Ingrid Petzold, trafen sich am Montag Abend in der "Räuberschänke" in Hartha die Mitglieder der Frauen Union Mittelsachsen zur Wahl ihres neuen Kreisvorstandes.
Als Vorsitzende wurde Sonja Hermsdorf aus Burgstädt in ihrem Amt bestätigt. Ihr zur Seite, als Stellvertreterinnen, stehen Ulrike Seyfert aus Eppendorf sowie Anke Förster aus Claußnitz. Den Vorstand komplettieren die fünf Beisitzerinnen - Gerda Köhler und Anne Mayer aus Freiberg, Karin Morgenstern aus Flöha, Katrin Schütte aus Mittweida sowie Carmen Werner aus Taura.

Ingrid Petzold sprach in ihrem Grußwort die Themen Betreuungsgeld, Gender Mainstreaming und die Nachhaltigkeit auf finanziellem, sozialem und ökologischem Gebiet an. Zu den Problemen der sächsischen Bildungspolitik nahm die Landtagsabgeordnete Iris Firmenich ausführlich Stellung.

23. Mai 2012

 
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Termine Landesverband Sachsen

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