Ärztliche Versorgung in der Fläche - ein Fazit

Kreisverband der Frauen Union Bautzen

Ein spannendes Thema zur Demografie mit dem Blickwinkel der ärztlichen Versorgung auf dem Lande und mit interessanten Gästen - genau so sind wir, die Frauen Union des Landkreises Bautzen, an die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung, die am 12. Juli 2012 in Bautzen in Kooperation mit der kpv Oberlausitz/Niederschlesien stattgefunden hat, herangegangen. Mit einer Podiumsdiskussion unter Einbeziehung der Zuhörer wurde ein sehr anregender Erfahrungsaustausch geführt.

Eröffnet wurde die Diskussion mit der Frage "Haben wir im Landkreis Bautzen einen Notstand, was die ärztliche Versorgung betrifft?" Noch kann diese Frage sicherlich mit einem NEIN beantwortet werden, aber aufgrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung wird der Bedarf an ärztlicher Versorgung weiter zunehmen und, das ist jetzt schon seit ein paar Jahren deutlich erkennbar, der Nachwuchs auf dem Land fehlt. Die Studienabgänger zieht es in die Städte oder ins Ausland. Katja Meixner, eine junge Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin aus Hoyerswerda, ging an dieser Stelle sogar noch ein Stück weiter und sagte, dass meistens nur dann ausgebildete Ärzte wieder in eine ländliche Region zurückkehren, wenn sie von dort kommen. Ein Aspekt, dem entgegenzuwirken, ist sicherlich, dass vom Gesetzgeber die Studienbeihilfe eingeführt wurde, die schon während des Studiums ausgezahlt wird. Als Gegenleistung haben die angehenden Ärzte für einen bestimmten Zeitraum (5 Jahre) eine vertragliche Verpflichtung im ländlichen Raum einzugehen.

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Zeitzeuginnen berichten über ihre Haft im Frauengefängnis Hoheneck

Kreisverband Erzgebirge

Bericht: Lilly Vicedom
29. Juni 2012

Die Frauen Union Erzgebirge lud die beiden ehemaligen Hoheneckerinnen, Frau Ellen Thiemann und Frau Inge Naumann, in den Bürgergarten nach Stollberg ein. Sichtlich bewegt von dem enormen Teilnehmerzuspruch (120 Gäste) begrüßte die FU-Vorsitzende Lilly Vicedom die Anwesenden. Sie forderte die Zeitzeuginnen auf, über persönliche Erlebnisse zu sprechen, aber auch darauf einzugehen, "wie man heute mit dieser Wunde umgeht und wie wir im vereinten Deutschland damit umgehen".

"Hoheneck ist Kälte", sagte Inge Naumann. Sie war hier von 1983 bis 1986 eingesperrt, und ihr Satz ist durchaus doppeldeutig zu verstehen. Denn Hoheneck im Erzgebirge war das berüchtigste Frauengefängnis der DDR, das einzige, in dem Frauen auch aus politischen Gründen inhaftiert waren. 1980 stellten sie und ihr Mann einen Ausreiseantrag; sie wollten legal in den Westen und ihr Leben nicht riskieren. Der Antrag wurde abgelehnt, aber Inge Naumann stellte umgehend einen neuen, immer wieder. In zweieinhalb Jahren beantragt sie 28 Mal die Übersiedlung, dann hat der Staat genug. Am 7. Februar 1983 wird sie an ihrem Arbeitsplatz von zwei Männern aufgefordert, "zur Klärung eines Sachverhalts" mitzukommen. Ihr Mann, wird sie später erfahren, wurde bereits vor der Arbeit verhaftet; er kommt nach Bautzen II, in das berüchtigte Polit-Zuchthaus; sie bringt man nach Hoheneck. Drei Jahre und zwei Monate lautete das Urteil "im Namen des Volkes", das zur Verhandlung nicht zugelassen war.

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Kreisverband Mittelsachsen wählte einen neuen Kreisvorstand

Unter Teilnahme der Landesvorsitzenden der Frauen Union Sachsen, Ingrid Petzold, trafen sich am Montag Abend in der "Räuberschänke" in Hartha die Mitglieder der Frauen Union Mittelsachsen zur Wahl ihres neuen Kreisvorstandes.
Als Vorsitzende wurde Sonja Hermsdorf aus Burgstädt in ihrem Amt bestätigt. Ihr zur Seite, als Stellvertreterinnen, stehen Ulrike Seyfert aus Eppendorf sowie Anke Förster aus Claußnitz. Den Vorstand komplettieren die fünf Beisitzerinnen - Gerda Köhler und Anne Mayer aus Freiberg, Karin Morgenstern aus Flöha, Katrin Schütte aus Mittweida sowie Carmen Werner aus Taura.

Ingrid Petzold sprach in ihrem Grußwort die Themen Betreuungsgeld, Gender Mainstreaming und die Nachhaltigkeit auf finanziellem, sozialem und ökologischem Gebiet an. Zu den Problemen der sächsischen Bildungspolitik nahm die Landtagsabgeordnete Iris Firmenich ausführlich Stellung.

23. Mai 2012

 
Bildungsland Sachsen - quo vadis?

In der Jenaplanschule in Markersbach fand am 2. Mai 2012 ein Bildungsforum statt, zu dem die Frauen Union Erzgebirge eingeladen hatte.fu_seite_1

Die FU-Kreisvorsitzende Lilly Vicedom eröffnete die Veranstaltung. In der Begrüßung machte sie darauf aufmerksam, dass eine gute Bildung den Grundstein für die Zukunftschancen jedes einzelnen und für den Wohlstand des Freistaates Sachsen legt. Sachsen hat das beste Bildungssystem aller Bundesländer. Zu diesem Ergebnis kam der Bildungsmonitor 2011. Um jungen Menschen und insbesondere jungen Familien Zukunftschancen hier in Sachsen zu geben, kommt es auch künftig auf ein erstklassiges Bildungssystem an. Gute Schule ist guter Unterricht. Guter Unterricht braucht ausreichend und gute Lehrerinnen und Lehrer.

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Frauen Union Erzgebirge wählt neuen Vorstand

Im Beisein der Landesvorsitzenden der Frauen Union Sachsen Ingrid Petzold wählten die anwesenden Mitglieder im Ratskeller in Geyer die neue Führungsspitze.
Dem bisherigen Vorstand wurde für die geleistete Arbeit der vergangenen zwei Jahre gedankt und nach der Verlesung der Rechenschaftsberichte wurde dieser entlastet.

Die bisherige stellv. Vorsitzende Lilly Vicedom kandidierte für den Vorsitz. Mit überwältigender Mehrheit gaben ihr die 23 Mitglieder den Auftrag, die Frauen Union Erzgebirge in den kommenden zwei Jahren zu führen.
In ihrem Amt als Stellvertreterin bestätigt wurde Jane Dittrich. Als weitere stellv. Vorsitzende wurde Katrin Findeisen gewählt.
Als Beisitzerinnen wurden in den Vorstand gewählt: Carmen Krüger, Ingrid Lindner, Monika Richter, Bärbel Sachse, Kerstin Stübner-Röhler und Eva Werner.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die neue Kreisvorsitzende Lilly Vicedom bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. In ihrer Rede vor der Wahl sprach sie sich für einen klaren Kurs aus, die FU Erzgebirge innerhalb des CDU-Kreisverbandes als "feste Größe" etablieren zu wollen. Die FU Erzgebirge ist die Vereinigung der CDU, die sich für alle Belange von Frauen in Politik, Familie, Beruf und Gesellschaft einsetzt. Künftige Schwerpunkte der FU Erzgebirge sollen sein:

  • Anliegen von Frauen transparent zu machen
  • sich mit gesellschaftlich relevanten Themen zu beschäftigen und diese unter dem Blickwinkel der Relevanz für Frauen und Familien zu durchleuchten
  • Frauen zu politischer Mitarbeit zu motivieren und sie in ihrer poltischen Arbeit zu unterstützen
  • alle politischen Vorschläge und Beschlüsse daraufhin zu prüfen, ob sie Frauen und Familien nutzen
  • unsere Gemeinschaft durch Pflege und Förderung sozialer Kontakte zu stärken


"Dank ist die intensivste Form der Bitte" sagte sie und bat um die Unterstützung bei der Verwirklichung der künftigen Ziele.

Schwarzenberg, 23. April 2012
Lilly Vicedom

 
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Termine Landesverband Sachsen

Die nächste FU-Landesvorstandssitzung findet

am 17. Januar 2019 in der CDU Landesgeschäftstelle in Dresden statt.


 

 

  

Fit für Politik der Frauen Union

Wir wollen angehende ehrenamtliche und hauptamtliche Politikerinnen fördern.

Unsere Ansprechpartnerin ist Lilly Vicedom, FU Vorsitzende KV Erzgebirge

Inhalte, Termine und Veranstaltungen unter
http://fu-erzgebirge.de/fit-fuer-politik/

 

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