"Kind und Ko" bei der FU Chemnitz

Chemnitz, 14.11.2008

Die November Veranstaltung der Frauen Union Chemnitz erfuhr sehr große Resonanz. Im Ratskeller berichteten die Projektkoordinatorin von "Kind und Ko" Baehring sowie die Sozialpädagogin Ittner von der IKOS - Interventsions- und Koordinationsstelle zur Bekämpfung häuslicher Gewalt Chemnitz.

Zur Erläuterung von "Kind und Ko" - Chemnitz ist neben Paderborn von der Bertelsmann Stiftung als Modellkommune für das Projekt ausgewählt worden. Dies ist ein kommunales Modellprojekt zur Verbesserung der Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern und wird seit 2006 durch die Stadt Chemnitz und Bertelsmann evaluiert.

Über erste Erfolge von "Kind und Ko" konnte Sozialpädagogin Baehring berichten. Ein engmaschiges Netztwerk gegen Kindswohlgefährdung wird zur Zeit aufgebaut, seit 1.8.2008 erhalten alle Eltern der Stadt Chemnitz nach der Entbindung einen Leitfaden "Peter Pelikan" an die Hand, 2009 wird die Babyklappe abgeschafft, blutjunge Jugendliche oder Schüler mit starkem Kinderwunsch erhielten vier Tage eine "Echt-Baby-Puppe" (Tamagotchi/Robotor ähnlich) und stellten ihren Kinderwunsch zurück oder in weitere Ferne bis nach der Berufsausbildung etc. Das Projekt "Kreisrund" zur Geburtsvorbereitung ganz junger Eltern soll über die Jugendberufshilfe installiert werden, worin ebenfalls sehr junge Erstgebärende in allen Situationen rund um die Thematik Kind angeleitet werden. Jedoch fehlen derzeit zur Umsetzung noch 30 von 100 Tausend Euro.

Ergänzend zur Problematik Kindswohlgefährdung erläuterte Frau Ittner, dass die IKOS seit 2006 für die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge arbeitet. Interessant dabei, von 174 Beratungen im Jahr sind gerade einmal drei Männer in die Beratungsstelle gekommen. Neue Projekte, die die IKOS dringend installieren wollen, sind die sofortige "Beratung" von den direkt und indirekt betroffenen Kindern nach Fällen häuslicher Gewalt zur Vorbeugung von Traumata und die Beratung von Tätern.

Andrea Paus, Organisatorin der Veranstaltung, konnte Frau Ittner berichten, dass sich der Haushaltspolitiker Peter Patt in den Verhandlungen zum sächsischen Doppelhaushalt 2009/2010 dafür einsetzten konnte, dass 65 Tausend Euro für die Installierung einer Täterberatungsstelle Häuslicher Gewalt eingestellt werden konnten.

Erschreckend war die Zahl 58. Denn 58 Kinder sollen aus Chemnitzer KITAs ausgeschlossen werden, weil die Eltern kein Essengeld für Ihre zu betreuenden Kinder entrichten. Diese Kinder  würden somit auch nicht am normalen Tagesablauf in einer KITA teilnehmen können. Es sei denn, sie werden nach dem Frühstück gebracht und vor dem Mittagessen abgeholt. Doch gerade diese Kinder brauchen Bildung, Erziehung und soziale Kontakte mit Gleichaltrigen.

Gesine Matthes wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich die Frauen Union verstärkt dafür einsetze, dass gerade diese Hartz IV beziehenden Familien mit Kindern einen eigenständigen Kindersatz erhalten. Somit würde das Geld auch direkt bei den Kindern ankommen.

Bei Fragen schreiben Sie mir einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Ihre Andrea Paus, FU Chemnitz

 

Termine Landesverband Sachsen

Die nächste FU-Landesvorstandssitzung findet

am 15. August 2019 um 19:00 Uhr
in  der CDU Landesgeschäftstelle statt.
Die Sitzung ist nichtöffentlich.

 

 

  

Fit für Politik der Frauen Union

Wir wollen angehende ehrenamtliche und hauptamtliche Politikerinnen fördern.

Unsere Ansprechpartnerin ist Lilly Vicedom, FU Vorsitzende KV Erzgebirge

Inhalte, Termine und Veranstaltungen unter
http://fu-erzgebirge.de/fit-fuer-politik/

 

Mitglied werden:

Mitglied werden

Jeder kann etwas bewegen.

Ja, ich will Mitglied der Frauen Union der CDU werden. Bitte senden Sie mir eine Beitrittserklärung zu. Außerdem möchte ich weitere Informationen über die Frauen Union der CDU erhalten.

weiter

Einwilligungserklärung

Ich willige ein, dass die vorstehenden Daten an die Frauen Union Sachsen, Fetscherstraße 32/34 in 01307 Dresden, gemäß der Datenschutzgrundverordnung (Art. 9 Abs. 2a DSGVO) übertragen und verarbeitet werden. Dies gilt insbesondere auch für besondere Daten (z. B. politische Meinungen).
Sofern sich aus meinen oben aufgeführten Daten Hinweise auf meine ethnische Herkunft, Religion, politische Einstellung oder Gesundheit ergeben, bezieht sich meine Einwilligung auch auf diese Angaben.
Die Rechte als Betroffener aus der DSGVO (Datenschutzerklärung) habe ich gelesen und verstanden.